die fette sau

jetzt habe ich einen shop. ich habe den mir selbst erschaffen und die ganze website obendrein. ich hin sehr stolz und nun kümmere ich mich um kundschaft für meinen eigentlich beruf, den des grafikdesigers. dazu erwerbe ich mir schnell noch einen ausgeleierten schwarzen rollkragenpullover und hänge meine brillen an ketten, die um meinen hals baumeln. zu allen kundenanforderungen seufze ich und sage: „hmm, schwierig!“ und/oder „ich weiß nicht, ob ich das diese woche noch schaffe.“. das sage ich natürlich auch, wenn ich parallel gar keine aufträge hätte.

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majo götze

jetzt lesen sie bitte mal diesen blogartikel: die zombieapokalypse aber in dumm.

dort habe ich schon alles weisgesagt. nun ist mario götze zwar nicht der kapitän der eintracht. aber er spielt bei uns. ich habe es immer gewusst. auch, dass die pandemie weitergeht. am 11. november 2022 wird schön wieder maskenpflicht eingeführt und die pegida-arschlöcher scharen wieder die coronaverweigerer-arschlöcher um sich rum und gehen spazieren. ich habe allerdings das hier nicht bis 999sten tag fortgeführt, das war mir zu mau und ich konnte und wollte auch nicht mehr meine arbeit hier reflektiert umsetzen. ich musste nach innen funktionieren. ich musste für den apparillo funktioneren. aber jetzt … ha haaaaa … jetzt bin ich wieder ganz der alte.

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20.000 jahre unter dem mehr

ich hätte es beinahe wieder vergessen. 20 jahre blogroyal aka huck.blog aka schließlich und unendlich huck.one. der ganze heiße shyze vom meister persönlich er-, und durchlebt und anschließend in die tastatur gehackt.

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die menschheit muss vernichtet werden – 20230

ich bin immer noch am überlegen, ob ich das mit der kleinschreibung weiter machen soll oder doch eher nicht und verdammt nochmal warum kommt denn kein Wort, dass ich gro… puuh. Ach was soll’s. Da erspart man sich diese leidigen roten Pünktchen unter den falsch geschriebenen Wörtern und das macht den Autisten in mir krank. Ich habe ja leider alle meine 187 Devices auf Kleinschrift eingestellt. Kleinschrift kann man nicht lesen, sagen immer die Gleichen. Man kann Kleinschrift nicht etwa schwer lesen, sondern gleich gar nicht. Die immer Gleichen stehen mir “bis hier.” Die immer Gleichen, ich möchte nicht sagen, sie sollen verrecken, aber vielleicht mal auf einer Banane ausrutschen.

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in a rabbit hole – 20221

neulich saßen wir in der nähe von duino-aurisina in der region friaul-julisch venetien auf einem wiesengrundstück unter olivenbäumen. vereinzelt standen kiefern herum und das machte mich froh. ich liebe kiefern. olivenbäume auch. sie sind so verheißungsvoll. keine ahnung, was das bedeutet. das fiel mir gerade ein. es ist so viel passiert in den letzten monaten und in mir sind mehrere achterbahnen gleichzeitig durch die gemütszustände gefahren. es ist zum teil ein graus. zum teil war es wundervoll und immer und immer war da die liebe frau, die mir zur seite stand und ich stand ihr zur seite und wir waren ein team. ein wundervolles team.

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happyleben_indeed – 20150

ich gratuliere mir selbst nachträglich zu 730 tagen, nämlich genau 2 jahren, home office, die es am 17. märz waren. also heute vor 753 tagen bin ich ins home office gezogen und warum ich darauf herumreite liegt zum einen daran, dass dies mir dargelegt hat, wie sehr gar nicht ich ein büro, seine technik und auch seinen restlichen inhalt, also seine kohlenstoffverbindungen, seine fette und eiweiße … sie wissen schon (flüstert) menschen … brauche.

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ostflankensalat – 20127 tage

auf zeit-online fragen sie jeden tag: wie geht es ihnen heute? da kann man nur mit 1 oder o, bzw. “gut” oder “schlecht” antworten. das ist für jemanden wie mich, einem depressiven wichskrüppel mit autistischen zügen, eine frage, die eigentlich kaum zu beantworten ist. aber ich zwinge mich. jeden tag. natürlich kann man das nicht morgens beantworten. morgens um 6 uhr, wenn ich mir erstmal die kriegsnachrichten und den stand der covid-pandemie reinziehe. man soll ja den tag nicht vor dem abend loben. und abends bin ich im prinzip schon derart ausgelaugt von dem ganzen scheiß, dass ich da eher tendenziell “schlecht” anklicken würde. ich denke dann auch darüber nach, ob ich eigentlich “gut” anklicken darf, wo doch krieg ist. und da fällt mir rechtzeitig ein, dass ja immer krieg ist, seit ich auf der welt bin. das erklärt vielleicht auch, warum ich seit kindesbeinen an depressiv bin. mal mehr, mal weniger. der krieg ist schuld. und dann die angst vorm krieg. und dann der krieg in mir drin. und dann war’s eh schon zu spät. aber dann denke ich, das geht ja nicht, dass man, wenn man so priviligiert ist, also mit ordentlichem trinkwasser ausgestattet, elektrizität tag und nacht, keine panzer im vorgarten, biontech auf der anderen rheinseite und im oberarm und einer wundervollen frau gesegnet, also dass man da “schlecht” anklickt. schwierig,

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dostojewski – 20106

seit 709 tagen sitze ich nun hier im home office. der 17. märz 2020 war so gesehen ein innerer feiertag für mich. und dazwischen unzähliges händewaschen (macht man das überhaupt noch?), desinfektionsmittel, hefe und klopapier waren ausverkauft und keine chemtrails am himmel. es war auch ein bisschen herrlich, so vom wetter und der ruhe her. jedoch natürlich nicht bezüglich der pandemischen kacksituation. und dann haben wir uns hier dran gewöhnt. wir würden auch in zukunft im supermarkt und beim arzt und in den öffies (lol) maske tragen und händewaschen ist eh klar, als fun-zwangsgesteuerter. brot haben wir vorher, währendessen und jetzt gebacken und werden es auch in zukunft tun. frisch gebackenes brot ist die krönung der schöpfung. meine meinung.

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