magazine

#sechs – larga vida a europa

hail to the konzeptlosigkeit

diesmal anders. europäische kultur. straßen. landschaften. essen. trinken vielleicht. horizonte. blicke hinauf auf den berg und hinunter ins tal. gefühl, ja. so wird das jetzt sein. das wollte es ja schon immer sein, aber mir fehlte der rote faden und jetzt vielleicht ist er da. huck.one spricht über menschen und gegenden. in europa. aus europa. wie ist das hier? wie wichtig ist das hier? frédéric valin fuhr in uns durch das sauerland. und stefanie fiebrig ist in der uckermark. abseits vom xenophoben mob gibt es da noch eine welt, die lebens- und liebenswert ist. es geht doch. und da gibt es bilder. und dann gibt es einen test von roten lebensmitteln. und geschichten und gedanken über fußball, der so wichtig ist. unsere gedanken. tja. und dieser text hier wird erzählen, dass heute donnerstag, der 14. februar ist theoretisch ist ja auch der 18. märz. ach wäre doch schon der 18. märz … und der 27. august erstmal. es ist heiß. es ist so heiß. wir haben die welt kaputt gemacht. ich möchte wald riechen, aber ich komme nicht hin. wir wollen dereinst nach masuren fahren. eines tages. aber jetzt muss ich mit dem wald hier oben vorlieb nehmen. dem gesetzten wald, der nur im herbst, wenn er feucht und klamm tropft und die blätter fallen, echt ist und im frühling, wenn alles hellgrün ist. dies hier handelt nur vom ersten gedanken. nur ein bisschen nochmal kurz innehalten, wenn ich mir erdnüsse in den mund stopfe. rainer hat gesagt, man fängt erst mit einzelnen erdnüssen an, aber dann stopft man sich die erdnüsse handweise in den mund … heute ist der 8. september. der text dauert nun schon 193 tage. er handelt davon, dass diese ausgabe (#sechs) irgendwann mal gedruckt werden muss und er wird gleich davon handeln, dass ich in allem handeln nur sinn sehe, wenn es dem guten dient. was ich tue, dient nur sich selbst. dieser text hier, so er gelesen würde, könnte das leben der menschen verändern. könnte. jemand hat mal gesagt, dass man nicht sagen darf, dass man kunst macht. warum hat er nicht gesagt. er hütet aus gutem grund seine wahre identität. damit sie ihn nicht eingliedern. damit sie ihn nicht mitrechnen. aber es ist sinnlos. man ist teil von etwas ganz großem. eventuell hat ein gott das so gewollt. ich rieche den kalten wind. das da draußen verlässt den sommer.

wir hätten nochmal in den pool springen sollen, aber wir hatten anderes im kopf. du musst immerzu lesen. du musst lamentieren. du musst dein buch lesen und dann lamentieren. wenn ich spreche, verhallt es im raum. so ist das, wenn leute in einem raum sind. wir haben neulich rausgefunden, dass wir nicht voneinander behaupten, seelenverwandt zu sein. wir waren sehr froh darüber. wir kämen uns sonst komisch vor. ich rieche den boden, den himmel, die luft. ich rieche dich. das brot und unser haus. es riecht nach zufriedenheit. wir dösen und dann reiben wir uns aneinander. im guten wie im streit. im guten aber viel öfter, viel mehr, viel deeper. wir wissen, was wir aneinander haben. 21 minuten später. ich zog eine hose an und ein paar hemden, ich besitze keine jacke, nur ein cordjackett aber das hängt oben, daher ein longsleeve und ein hemd und dann fuhr ich raus mit dem freeliner an den waldrand. durch das dunkle waldtor, hoch zum ende des helenenpfades. und da stand ich dann und machte fotos mit dem iphone. es war zu dunkel, ich rieche den wald, das moos, die alten bäume, die rinde, die nesseln. und da steht ryan gosling und da liegst du und dort drüben stehen pikachu und relaxo und dann rieche ich auch sie. und sehen. und das leben ist so einerlei, aber auch wichtig und gut und jeden tag versuchen wir, dass es gut wird. und ambivalent. das ist mein ding, das feier ich hart ab. damit gehe ich ins rennen. why not? soll ich hinter dem fragezeichen hinter why not noch ein ausrufezeichen setzen oder ist dann zu bestimmt? sich immer fragen. sich alles fragen … und jetzt ist der 7. november, man kommt ja zu nichts. und das hier handelt wie alles von nichts. es handelt von buchstaben aneinandergereiht und mit null aussage. diesmal geht es nicht um eine reise hier in der #sechs. hier geht es ums ankommen und darum, vielleicht, wie wir das vielleicht erkannt haben. und es geht um irgendwie vorher. weil ich dachte erst, als ich das hier anfing, dass es gar nicht um die reise geht, um frankreich, dass es um weit vorher geht. um fußball und um vielleicht dich und mich und steffi und freddy und am 21. november 2019 geht es darum sich zu fragen worum es eigentlich hier geht. und es geht darum, dass ich gleich diesen text um 1,5° schräg setze und so in den anschnitt, dass er abgeschnitten sein wird, was aber dann so aussehen wird, dass es ein versehen ist und damit meine ich